Henri de Toulouse-Lautrec

 
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Henri de                       Toulouse-Lautrec                                             - Reine de Joie (Plakat in zwei Teilen, mit der Schrift)
Henri de Toulouse-Lautrec
"Reine de Joie (Plakat in zwei Teilen, mit der Schrift) "
18.000 €
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Henri de                       Toulouse-Lautrec                                             - Jedlicka, Toulouse-Lautrec, 1929.
Henri de Toulouse-Lautrec
"Jedlicka, Toulouse-Lautrec, 1929. "
100 €
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Henri de                       Toulouse-Lautrec                                             - Delteil, Loys, Toulouse-Lautrec. Vol. X/XI 1969
Henri de Toulouse-Lautrec
"Delteil, Loys, Toulouse-Lautrec. Vol. X/XI 1969 "
140 €
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Gustav                         Klimt                                                        - Liegender weiblicher Akt
Gustav Klimt
"Liegender weiblicher Akt "
45.000 €
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Eugène                         Delacroix                                                    - Étude de Main
Eugène Delacroix
"Étude de Main "
7.000 €
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C.                             Gessnitzer                                                   - Hafen von Antwerpen
C. Gessnitzer
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Richard                        Müller                                                       - Kopf eines alten Mannes mit Melone
Richard Müller
"Kopf eines alten Mannes mit Melone "
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Ferdinand                      Feldhütter                                                   - Alpenansicht
Ferdinand Feldhütter
"Alpenansicht "
1.770 €
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Biografie Werke Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Henri de Toulouse-Lautrec

Albi 1864
- Malromé 1901


Der vor allem als Plakatkünstler bekannte Henri de Toulouse-Lautrec stammt aus einem der ältesten Adelsgeschlechter Frankreichs. Die Mutter, die seine Erziehung übernimmt, zieht mit dem Vierjährigen nach Paris. 1878 und 1879 führen zwei kurz aufeinander folgende Beinbrüche aufgrund einer schlechten Heilung dazu, dass das weitere Wachstum der unteren Gliedmaßen unterbunden wird. Das Zeichentalent Toulouse-Lautrecs wird bereits früh erkannt und gefördert. Der befreundete Maler René Princeteau empfiehlt den Knaben an Léon Bonnat, von diesem wechselt er 1884 zu Cormon. Toulouse-Lautrec will sich autodidaktisch weiterbilden, als er diesen nach einem Jahr verlässt. Degas und der japanischen Farbholzschnitt bilden seine Orientierungspunkte. In ihnen ist die Farbfläche ein entscheidendes Mittel der Gesamtkonzeption. Toulouse-Lautrec gewinnt in ähnlicher Weise seine formalen Ausdrucksmittel. Sie entwickeln sich zu seiner charakteristischen künstlerischen Handschrift. Seine motivischen Anregungen verdankt er der bunten Welt des Montmartre mit seinen typischen Lokalitäten wie z.B. dem bekannten Moulin Rouge. Dieses Milieu liebt Toulouse-Lautrec und er vermag es wie kein anderer dieses zu schildern. Unermüdlich skizzierend, verarbeitet er die Aufzeichnungen in den verschiedensten Techniken zu Bildern. Die Lithografie aber wird sein eigenstes Gebiet, die er Anfang der 1890er Jahre für sich entdeckt. In ihr entfaltet Toulouse-Lautrec rasch eine große Meisterschaft in den Darstellungen und gleichzeitig eine enorme Produktivität. Die Anerkennung des von ihm hochverehrten Degas gewinnt Toulouse-Lautrec, als er im Februar 1893 eine Ausstellung von etwa 30 Gemälden in der Kunsthandlung Goupil veranstaltet. Erste Anzeichen von Gesundheitsstörungen machen sich 1897 bemerkbar. Das unregelmäßige Nachtleben und zunehmend auch Alkoholprobleme hinterlassen ihre Spuren. 1899 unterszieht er sich einer mehrmonatigen klinischen Behandlung in St.-James bei Neuilly, als sich der Zustand verschlimmert und auch psychische Auswirkungen sichtbar werden. Die körperliche Verfassung Toulouse-Lautrecs bleibt auch nach der Entlassung bedenklich und beeinträchtigt deutlich sein künstlerisches Schaffen. Der Künstler verlässt 1901 Paris in Richtung Schloss Malromé. Dort stirbt er im selben Jahr - erst 37-jährig.